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Corona Entwicklungen - Teil 2 21.07.2020 15:43 Uhr   #225
Ich hatte versprochen eine Fotsetzung zu meinem ersten Artikel über Covid19 zu machen ... und dann kam nix.
Ok, machen wir halt mal endlich was!

Wie gesagt gibt es da vielfältige Themen zu beleuchten. Wo wollen wir anfangen? Nutzen wir doch ein "Technische" Thema, denn als Ingenieur (naja gut, "Informatiker im Bereich Elektrotechnik") hat man ja Expertise! Also schauen wir mal erstmal in Richtung: Corona-App!
Diese App soll nachvollziehen, mit wem wir uns so "intim" um uns herum bewegen und entsprechend infizieren könnten! Ich hab das extra etwas "anrüchig" und direkt beschrieben, was so die (Überwachungs)Gefahren so einer App auf dem Smartphone ist. netzpolitk.org hat da mal so ziemlich alles zusammengefasst. Das das inzwischen vorhandene (oben verlinkte) Ergebnis Open-Source veröffentlicht wurde, war bereits eine kleine Überraschung. Aber vielleicht auch wohl die einzige Möglichkeit hier in Datenschutz-Deutschland und mit seinem DSGVO ein Ergebnis zu präsentieren, dass angenommen wird. Die App wurde bereits von vielen Programmierern und Datenschützern angeschaut haben und soweit nichts extrem bedrohendes gefunden worden.
Da ich hier gerade darüber herumgoogele erfahre ich immerhin dass sie - zumindest in der Androidversion - in der aktuellen Version (1.0.5) aber Bug-geplagt ist und es irgendwie an der API zu Google hängt. Aktuell kann sie also nicht so viel vernünftige Auskunft über Infektionen bieten. Wobei genau das auch etwas kritischer zu sehen ist: Die App sieht soweit ganz nett aus, aber funktioniert sie auch wie gewollt? Über Bluetooth und Signalstärken "benachbarte" Personen/Smartphones erkennen und Entfernungen und Zeit des "engen Kontakts" messen ist alles noch etwas wage und die Genauigkeit lässt Fragen offen!
Womit wir vielleicht auf den "Anfang" zurück kommen müssen: Die App ist dafür gedacht, dass man Kontakte nachvollziehen kann. Gerade im Anfang dieser Pandemie hatten da die Gesundheitsämter anscheinend Probleme das vernünftig nachzuvollziehen bzw. alle Leute zu benachrichtigen. Aber die Gesundheitsämter haben aufgerüstet und auch ohne App konnten Infiziertenwege gefunden werden. Gute "Beispiele" dafür wären z.B. die größeren Infiziertenausbrüche in der Kirche in Frankfurt oder der berüchtigte Ausbruch bei Tönnies wo erfolgreich Hunderte Kontaktpersonen und ebenso infizierte Personen gefunden wurden! Ob die App (zumindest zu Tönnies schon verfügbar) jetzt auch noch Personen ausfindig gemacht hätte, die so durch das "Sieb" durchgerutscht sind ... keine Ahnung! Aber es sieht aus, als ob "gute, alte Handarbeit" zumindest aktuell ausreicht, um zumindest einen sehr hohen Anteil von Kontaktpersonen ausfindig zu machen! Inzwischen sind etwas über 300 Meldungen durch die App gegangen. Wieviele der Tausenden Neuinfizierten in der Zeit über "herkömmliche" Kontaktnachverfolgung gefunden wurden oder "nur" durch Symptome wissen wir leider nicht.
Was vielleicht das "Problem" ist, was ich öfters mit Technik sehe: Eigentlich funktioniert alles ganz gut, aber man "wirft" Technik und Digitalisierung auf ein Problem ... das man gar nicht hatte! Nur weil irgendwer denkt es ist toll und vereinfacht Sachen! Das kann durchaus sein ... erzeugt aber fast immer einfach ganz neue Probleme! Die erwähnten Bugs in der App wäre nur ein aktuelles Beispiel!
Was lernen wir nun daraus? Soll man die App installieren? Nun: You do you! I'm not your father! Ich habe habe sie *schock* nicht installiert. Geht mir aber eher darum, dass ich allgemein fast nix an Apps auf meinem Smartphone habe! Da reden ja etliche "App-Jünger" davon, dass die Leute sich von Facebook, Instagram, ... ausleuchten lassen, da könnten sie auch die Corona-App auf ihrem Telefon installieren. Sorry, nö, hab ich alles nicht! Die einzig "große" App, die ich installiert habe, ist WhatsApp. Und danach kommt im Prinzip lange nichts mehr! Zudem hab ich standardmäßig Bluetooth, GPS und sonstige Standort-"Ortung" in meinem Telefon deaktiviert! Ich laufe nicht als "Leuchturm" herum! Ich bin relativ "inkognito" unterwegs. Da kommt mir so ne Trackingapp nicht ins Haus!

Genug davon. Widmen wir uns einem anderem Thema, dass mir als Informatiker nahe steht im Coronathemenkomplex: Bill Gates!
Ok, gut, es geht hier nicht wirklich um Informatik usw. sondern eher um die Bill und Melinda Gates Foundation (BMGF) und was sie so treibt. Ihr wird ja einiges vorgeworfen, was sie schlimmes in der Welt macht. Da gibt es verschiedenste Verschwörungstheorien! z.B. eins in Richtung "Die testen neue Impfstoffe an armen Kindern in der dritten Welt, die dann daran sterben!" die sich dann als "Die impfen Kinder in der dritten Welt mit Impfstoffen, die in den USA und Europa freigegeben und benutzt werden! Und als sie das gemacht haben, wurden einfach alle toten Kinder gezählt, die in der Zeit gestorben sind - aka: Kind ist ne Treppe runtergefallen und hat sich das Genick gebrochen? Nee, nee, das lag an dem gefährlichen Impfstoff!" entpuppt
Aber es gibt durchaus auch valide Kritik! Die Investitionen in Firmen, die genau in den Bereichen in die auch die Stiftung spendet, arbeiten könnte man positiv als "Unterstützung" nennen. "Negativ" klingt es schwer danach, dass ein wenig das Geld aus der Tasche gezogen wird und "tolle Dinge" damit gemacht werden. Aber die Leute, die man da beauftragt einem das Geld in die andere Tasche wieder reinstecken und es mit der "Großzügigkeit" nicht ganz weit ist!
Aber zurück zu Corona. Was hat das alles damit zu tun? Nun im Prinzip nicht viel, nur das genau auf sowas - und die Verschwörungstheorien - mehr Licht geworfen wurde. Speziell die "Verbindung" der BMGF und der World Health Organization (WHO) steht hier im Fokus. Wie gesagt, das alles ist nicht ganz neu. Und die Kritik an der WHO ist auch nicht auf irgendwelche Verschwörungstheoretiker und Donald Trumps beschränkt. Wie wäre es denn mit einer nüchternen Quelle bei unserer Hochheiligen "Deutsche Welle"? Hier geht es um die Schweinegrppe im Jahr 2009! Zitat aus dem Artikel:
Die weltweite Impfaktion, die die WHO mit ihrer Pandemie-Warnung in Gang setzte, wurde für diese Firmen zu einem Milliardengeschäft.
Klar, dass nach solchen "Aktionen" jetzt Leute kommen und meinen, dass unser "Mega-Impf-Fan" Bill Gates und die WHO das auch nur Geldtechnisch ausschlachten wollen! Das aktuell Corona "etwas" übeler wütet, als die Schweinegrippe und vielleicht die WHO diesesmal doch etwas mehr recht hat, als damals ... heißt auch noch nichts! Auch wenn die Impfstoffforschung aktuell im 6 Gang auf der Überholspur arbeitet, wird es wohl noch Monate dauern, bis da etwas verwertbares zu haben ist. Aber Geld nehmen viele Staaten bereits jetzt in die Hand, um sich Dosen zu sichern! Wie es dann aber in vielen Ländern aussieht, wissen wir noch nicht! Forscher aus China aber z.B. müssen für ihre Tests ihrer potentiellen Impfstoffe schon in andere Länder gehen, denn sie haben keine eigenen Fälle mehr! Falls keine (berüchtigte) zweite Welle auftritt wird dieses "Schicksal" vermutlich etliche Länder der Welt betreffen! Ob dann wieder viel Geld in den Sand ... äh, ins Pharmakonzernsäckle gesetzt wurde... wir wissen es nicht! Aber gut, jetzt wo die EU eh fast 2 Billionen(nicht Milliarden!) locker macht, ist das vielleicht auch nur noch ein Tropfen auf dem heißen Stein!
Auf jeden Fall ist dieser ganze BMGF "Hype" in meinen Augen voll überzogen und "Alter Wein in neuen Schläuchen". Kein Grund da groß Aufregung zu machen!

Corona Entwicklungen - Teil 1 13.05.2020 15:41 Uhr   #224
Cov19... bewegt mich irgendwie, hier mehr zu schreiben! Nicht das ich im speziellen mehr Zeit hätte - ich arbeite ja noch normal - aber irgendwie möchte man seine Meinung sagen zu einem Thema das so viele Meinungen hat!
Natürlich könnte ich dies in irgendeinem Forum tun - sofern die halbwegs offen sind und nicht alles wegmoderiert wird. z.B. Heise und ihre "Unterseite" Telepolis sind gute Anlaufstellen. Vermutlich hätte ich da auch mehr "Reichweite", wer mein Geschwurbel liest, als auf meiner eigenen Homepage [sic] aber wenigstens kann ich hier tun und lassen, was ich will :P Zudem weiß ich, dass der folgende Text laaang wird!

Also zuerstmal zum Virus ansich.
ja, das Ding existiert und ist gefährlich. Ich hoffe ich muss nicht die Videos von den Krankenhäusern in Bergamo/Italien oder New York/USA raussuchen, wo die Leute auf Gängen liegen, weil kein Platz ist und anscheinend auch nicht genug Beatmungsgeräte verfügbar sind, so dass Triage durchgeführt werden musste!
Aber, was ist "gefährlich"!? Hab ich das nicht gerade im Prinzip gesagt? Nun, nein! Denn wie gefährlich das Virus so ansich ist, also wieviel Prozent von allen Infizierten einen schweren Verlauf bis hin zum möglichen Tod haben, weiß eigentlich keiner! Die Zahlen in den Ländern der Welt sind total unterschiedlich! Das liegt wohl hauptsächlich an zwei Dingen:
1. Wieviel getestet wird! Also wie viele Infizierte werden überhaupt erfasst - denn der sogenannte "symptomlose Verlauf" scheint nicht so selten zu sein! Und einfach so Testen lassen "soll" man sich ja nicht - meint Deutschland. Das RKI empfiehlt ja nur Tests, wenn man eindeutige Symptome hat oder man sich nachweißlich in der Nähe von Corona-Positiv-getesteten aufgehalten hat! Wer weiß also, wie die berüchtigte "Dunkelziffer" ist.
2. Die Zählweise der Toten. Also was als "Tod durch Covid19" gilt. Das ist möglicherweise nicht so einfach heraus zu finden. Die ersten Obduktionen hier in Deutschland sagen immerhin 61 von 65 wären "korrekt" und die sind tatsächlich an den Folgen von Cov19 gestorben. Aber das ist eine sehr kleine Zahl an Obduktionen bei inzwischen offiziell über 7600 Toten (Stand 12.5.2020). Daher mit vorsicht zu geniessen. Und ob andere Länder "so genau" sind, weiß man (oder ich zumindest) nicht.

Auf jeden Fall ist "Infizierte geteilt durch Tote" keine wirkliche Möglichkeit die "Sterberate" von Covid19 zu bestimmen. Ein erster Versuch dies zu tun war ja die Heinsbergstudie. Diese ermittelte eine "Infektionssterblichkeit (IFR)" von 0,37 Prozent. Von 10.000 Personen, die mit Covid19 infiziert sind, sterben also 37! Das ist recht gering. Und deutlich weit weg entfernt von der aktuellen "Teilung" von 7.600 bei 172.000, was schon 4,4% wären! Aber an der Studie wird ja auch schon herumgekritelt. Also zurück zu: Keine Ahnung!

Wer viel "Drama und Panik" will, nimmt die puren, aktuellen Zahlen. Wer das Ganze für ne mickrige Grippe hält, die Heinsberg IFR! Und ich? Ungewiss, aber tendiere vermutlich eher in Richtung Heinsberg!
"Was!?" schreit ihr auf! Aber wie kann man nur? Nun, warum nicht? Falls ihr euch erinnert: Ich meinte, das Ding ist gefährlich! Aber ich finde das vielleicht aus anderen Gründen, als gedacht!
Und zwar ist der Virus anscheinend sehr ansteckend und sehr viele Leute infizieren sich gerne "gleichzeitig". Ich erwähnte ja schon Italien und New York für "Beispiel" für Überlastete Krankenhäuser. Denn abseits der IFR sind anscheinend 10-15% aller Infizierten sehr schwer betroffen! Soll heißen, die haben schweres Fieber, Lungenentzündungen usw. Da ist nicht ganz so zu Spaßen! Und wenn da schwere Fälle wegen Belastung nicht mehr behandelt werden können, dann kann die Sterblichkeit noch weiter hoch gehen als so "Hoffnungslose Fälle", um es mal extrem zu sagen. Mal ganz abgesehen davon, was für Auswirkungen auf andere Krankheiten hat, die dann "hinten runter fallen". Auch wenn Deutschland nicht diese Thematik hat(te), wurden selbst hier aus Vorsichtsmaßnahmen geplante Operationen verschoben oder abgesagt! Und auch sonst wurde sich sehr viel auf Cov19 konzentriert. Das hat ja auch zu diesen "Verschwörungsvideos" geführt, wo Leute in Krankenhäuser gegangen sind und gezeigt haben, da ist nichts los! Natürlich nicht! Der "normale" Krankenhausablauf war auch "tot" (pun intended)!

Aber soweit mal dazu. Jetzt mal zum Thema "Reaktion". Also wir wollen ja hoffentlich alle, dass solche schlimmen Krankenhauszustände nicht bei uns passieren. Natürlich sind wir da aktuell weit weg. Aber trotzdem müssen wir was tun. Nur was? Also ja, wir machen was; aber finde ich das gut!? Nein!
Ja, wieder Geschrei, weil ich aktuelle Regelungen doof finde. Aber warum? Nun, erstmal kurz ein Ausflug, wie sich Covid19 eigentlich verbreitet! Und auch hier: Keine Ahnung! Also das ist die offizielle Aussage und nicht meine... denn da wird viel erzählt, wie sich Corona vermutlich verbreitet ... aber ehrlich gesagt ist das alles Langweilig, denn genau das gleich kann man zu jeglichen Viren erzählen. Wenn man sich in die Hand niest und gibt dann wem die Hand, dann sind da natürlich irgendwelche Erreger drin. Ähnlich, wenn man mit so einer Hand irgend nen Gegenstand anfässt und jemand anderen hebt den auf oder so. Entsprechend sind ja gerade die Anweisungen, dass man sich in die Armbeuge niesen soll, die Hände waschen, niemandem die Hand geben, etc. Auch gibt es in letzter Zeit ganz viele Videos, wo Leute mit irgendwelchem Zeug, das unter UV-Licht leuchtet, herumhantieren und zeigen, wie schnell sich das verbreitet, selbst wenn nur eine Person damit "anfängt". Hier z.B. mal was von der ARD. Und sieht ganz toll aus, aber was ist hier die Erkenntnis? Sollte doch eigentlich zumindest grob jeder wissen, dass wir uns in einer Welt der Viren, Bakterien, Gifte, Dreck und Schmutz usw. bewegen. Das ist völlig normal! Unser menschlicher Körper ist aber darauf ausgelegt, damit klar zu kommen! HIV Infizierte (das V steht für Virus! Damit schliesst sich der Kreis :P) oder ähnliches mal ignorierend. Wenn der Körper nicht damit klar kommt, dann reagiert er halt drauf. Was wir halt jetzt mit Covid19 anscheinend recht viel haben; zumindest theoretisch, da sind wir ja wieder bei der Verbreitung.

Also zurück zu Maßnahmen. Was hilft denn jetzt? z.B. mein aktueller Hauptkritikpunkt ist die Mundschutzpflicht! Bitte kommt mir nicht mit irgendwelchen Studien, wie toll so Mundbedeckungen schützen oder auch allgemein über "Gesunder Menschenverstand" (manchmal frage ich mich, ob sowas überhaupt existiert!?) weil man ja einfach "sehen" kann, das die helfen. Ja, natürlich helfen die irgendwelche Tröpfchen aufzuhalten, die möglicherweise (Cov19)Viren abhalten. Wir könnten auch in kompletten Schutzanzügen mit ABC-Masken herumlaufen. DAS würde noch viel mehr helfen! "Aber das ist doch übertrieben!" sagt ihr!? Ja natürlich! bzw. nicht! Wenn ich ein behandelnder Arzt auf einer Covid19 Station wäre, hätte ich gerne sowas in der Art an, damit ich mich nicht anstecke! Klar, das ist ein Spezialfall; Otto-Normal-Verbraucher benötigt das nicht wirklich. ABer wo ist dann also die "Grenze" zu Sinn oder Unsinn? Weshalb wir wieder bei "Was hilft denn tatsächlich?" sind. Denn alles hier ist so "Standardzeug" und viele Vermutungen. Mal so ganz "Hardcore Frage" wäre ja z.B. wie "gefährlich" ist es denn einem Covid19 Infizierten die Hand zu schütteln? Wenn diese Person sich in die Hand geniest hat, natürlich übeler, als wenn immer brav Handgewaschen. Aber man kann ja prinzipiell bei niemandem davon ausgehen, dass diese Person saubere Hände hat, so "einfach so auf der Straße". Entsprechend tatsächlich ganz nützlich, wenn man Leuten die Hand nicht gibt. Da wär ich noch dabei. In dem Zusammenhang: Ich hoffe ihr wusstet, dass die "Französische Begrüßungsvariante" - also Küsschen neben die Backen setzen - hygenischer ist als ein Händeschütteln?! Aber Umarmungen sind ja auch verboten! Die "Idee" dahinter ist, dass in diesem Covid19 Falle durchaus eine hohe Ansteckungsgefahr durch "Tröpfcheninfektion" herrscht. Hier kommt die Maskenpflicht ins Spiel. Allerdings haben wir hier eine Praxiserfahrung gemacht:
Zumindest hier in meinem Umkreis war von Mitte März bis Ende April jo "kompletter" Lockdown! Nicht mehr raus, Homeoffice (I wished...), Abstandregeln, ...! Aber: Keine Mundschutzpflicht in Läden ("Läden"... ok, da hatten nur Supermärkte und Apotheken auf)! Und entsprechend waren ein paar vereinzelte Masken zu sehen, aber ich bin sehr sicher, dass mindestens 90% aller Supermarktbesucher während der Zeit keinen Mundschutz getragen haben! Und was ist passiert? "Nichts"! Infektionszahlen gingen zurück weniger Ansteckungen usw. Klingt also zumindest mal gut! Entsprechend gab es ja Pläne endlich wieder "Sachen" zu öffnen ... aber plötzlich wurde Mundschutzpflicht eingeführt! ... Warum? Wieso? Was soll das? Ist das Neusprech wenn man von "Lockerung" redet und dann mit Mundschutzpflicht etwas "verschärft"!?
Über einen Monat Abstand halten hat doch eigentlich gezeigt, dass wir keinen Mundschutz brauchen! Klar, wenn man keinen Abstand halten kann - wie z.B. beim Friseur - kann man es verstehen, weil dann die Tröpfchengefahr steigt! Aber im Supermarkt? Da hatten wir ja schon Einkaufswagenzwang für Begrenzung der Menge und Abstand halten! Man kommt eigentlich niemandem Nahe! Was soll also der Blödsinn plötzlich? Zudem kommt mir da ein sehr interessanter Artikel recht, der sich auch mal die Ansteckungen angeguckt hat. Er kommt zum Schluß, dass anscheinend bei der Einteilung der Tröpfcheninfektion in "Tröpfchen" und "Tröpfchenkerne (Aerosole)" die Tröpfchen - also die "großen" Teilchen - das gefährliche und ansteckende sind! Und diese Tröpfchen kommen am meisten zu stande, wenn man redet, gerade Laut oder sogar schreit. Zudem ist in dem Fall auch eine viel höhere Partikelemission (s. Wikieintrag). Aber was mach ich denn beim Einkaufen? Gelangweilt durch den Supermarkt laufen, Dinge in den Wagen werfen und abgesehen von einem "Hallo" an der Kasse halte ich meine Schnauze und atme gemütlich und ohne große Tröpfchen! Der Maßstab ist hier also verschoben! Ich hoffe der Blödsinn wird bald aufgehoben. Aber in Anbetracht der Idiotie, dass in den bald wieder aufmachenden Gastronomien die Besucher auf dem Weg zum Tisch oder Klo Mundschutz tragen müssen, am Tisch aber nicht, ist die Wahrscheinlichkeit dafür recht gering...

Aber was geht denn ansonsten so mit Covid19? Nun noch einiges!
Aber irgendwie ist der aktuelle Text schon mega lang! Ich glaub ich belasse es für diesen Eintrag dabei! Teil 2 folgt...

Mach dich Locker Cov19 15.04.2020 17:27 Uhr   #223
Aaaaah, Cov19! Endlich haben wir hier in unseren Breiten was, wovon wir "Jüngere" dann unseren Enkeln erzählen können, wenn sie bei uns auf dem Knie sitzen! Kriege, Hungersnöte etc. bekommen wir ja nur über die Nachrichten mit. Wirklich dabei sind wir nicht. Schade, was!?
Nun haben wir etwas, das uns alle betrifft!
Ich bin zum Beispiel immernoch angepisst, dass ich aktuell nicht tanzen gehen kann und auch meine sonstige "Bücherverlesung" leidet sehr stark, da ein Huaptteil meiner Lesezeit normalerweise im Zug zur/von der Arbeit ist; und aktuell fahre ich mit dem Auto. Denn "social distancing" ist ja das Wort der Stunde. Wobei ich aber überlege, ab nächste Woche wieder Bahn zu fahren!

Was eine tolle Überleitung ist zur aktuellen Situation, denn nächste Woche, also nach den normalen Osterferien - die für manche etwas länger waren... - sollen manche, aktuellen Beschränkungen gelockert oder geändert werden. Ein Hauptpunkt und Hauptkritikpunkt des Ganzen ist die mögliche Öffnung von Schulen und ob das gut wäre. Und die Frage ist zumindest für die "Kleinen" durchaus relevant! Denn welche Eltern kennen das nicht, dass ihr Kind aus dem Kindergarten und bedingt auch Grundschule (die ja geöffnet werden soll) schon immer jegliche Krankheiten mit nach Hause gebracht hat, die so existieren (und ein paar Neue). Warum soll das jetzt anders sein? Weil die 7jährigen Kinder jetzt Mundschutz tragen? Als ob das so verbindlich für die durchgezogen werden könnte, die reissen die vermutlich beim Spielen schneller vom Gesicht, als man gucken kann!
Mit älteren Kindern - es sollen ja auch Abschlußklassen wieder zur Schule gehen - könnte das vielleicht klappen. Aber es ist vielleicht allgemein die (auch gestellte) Frage, ob gerade "viele Leute auf einem Platz" nicht ein Hauptverteilungsgrund der Coronaviren sind!? Für die Erkentnis muss man ja eigentlich nur ein paar "Nerds" fragen! In den USA findet (sonst...) immer regelmäßig die PAX statt. Steht für Penny Arcade Expo. Im Prinzip eine Messe für Comics, Videospiele, etc. Und immer, wenn so eine stattgefunden hat, kann man auf Twitter bei etlichen Besuchern lesen:
"Hach, mich hat mal wieder die PAX-Grippe erwischt :D" (o.ä.) Und ist ja verständlich! Viele Leute auf engem Raum, besonders in irgendwelchen Warteschlangen vor Spiele-Demos. Wenn da einer Hustet haben es alle... oder um irgendeine bekannte Persönlichkeit aus der Szene zu treffen und im warsten Sinne des Wortes die Hand zu schütteln ... die schon 37 Leute vor einem geschüttelt haben. Da kann man einige Viren abbekommen! Deshalb ist ja auch aktuell die Ansage, dass man sich die Hände gründliche Waschen soll etc. Und das haben bisher vor allem auf solchen Messen vermutlich nicht so viele gemacht. Vielleicht die "Profis".
Kleine Anekdote dazu von meinem alljährlichem Metal Festival: Wir veranstalten immer ein "Meet and Greet" mit den Bands; eben sowas wie die Messen mit irgendwelchen Szenepersönlichkeiten machen. Und nachdem unser Headliner Sodom ihre halbe Stunde hatte, kamen sie aus dem Zelt und haben ein kleines Fläschchen rumgereicht. Und ich stand daneben und hab einfach mal gefragt, was das ist. Antwort: Desinfektionsmittel! Die machen das "öfters" und wissen, dass da einige "schwitzige" Hände gereicht werden. Werde versuchen, dieses Jahr da allgemein ein Desinfektionsmittel hinzustellen, weil ich das sehr sinnvoll halte - die Idee hatte ich schon vor Corona!
Aber man sieht, das ist ein Ansteckungsrisiko. Ich höre zwar noch nicht, dass bei Metalfestivals große Grippewellen rumgehen - aber die sind auch normal im Sommer und z.B. die letzte PAX war vom 27.2.-1.3.2020, DIE Grippezeit also. Zudem in geschlossenen Räumlichkeiten und nicht an der frischen Luft! Können alles wichtige Dinge sein. Entsprechend sind die allgemeinen Ausgagsbeschränkungen vermutlich auch nicht sonderlich hilfreich, um die Virenverbreitung zu verhindern. Nicht völlig nutzlos, aber die große Frage ob die Einschränkungen unserer allgemeinen Grundrechte (wie Versammlungsfreiheit etc.) verhältnismäßig sind, muss gestellt werden dürfen!

Aber zurück zur Schule. Warum also diese Öffnung bei durchaus fragwürdiger "Beweislage", dass das Sinn macht!? Nun, es soll ja vor allem eben die "Kleinen" wieder zu Schule und "Abschlußklassen". Letztere meinte ich ja schon, dass hier die Schüler wohl erwachsen genug sind, um Abstandsregeln und möglichen Mundschutz etc. einzuhalten. Aber warum sollen die eigentlich wieder hin? Nun, damit sie nen Wisch für die Wand bekommen aka Abschluß schreiben können! Denn hier ist ja das Problem: Wenn "wir" jetzt sagen würden, wir lassen die Schulen dicht, nehmen das Halbjahrszeugnis als "Endergebnis" und machen aus Sicherheitsgründe nach dem Sommer weiter. Dann hätten eben einige Schüler keinen Abschluß! Das müssten die nächstes Jahr "nochmal" machen! Und da es möglicherweise schon Pläne für Studium, weitere Arbeit etc. gibt würde das da schon einen Rattenschwanz erzeugen. Mal ganz ignorierend, dass Schulen dann eine Klasse "zu viel" hätten! Diese Schüler müssen also da durch! Natürlich ist hier die Frage, was in der "freien" Zeit so gemacht wurde. Viel wurde diskutiert über "Onlinelernen" und vor allem "Onlinelehren". Hat das gefruchtet? Gab es das überhaupt einigermaßen? Oder wie war die Unterstützung zu Hause? Wurde da von den Eltern geholfen und gemeinsam gelernt? Alles Faktoren, die gerade eine Abschlußprüfung aktuell sehr beeinflussen! Wie kann es so zu einem vernünftigen Ergebnis kommen?
(Wie ich oben schon mit "Wisch" erwähnt habe, ist zwar das Ergebnis eh so lala. Aber wir Deutschen stehen auf irgendwelche Zertifikate! Ob die viel Aussagen, ist was anderes. Ich weiß nicht, wie es in Deutschland da an Anteil aussieht, aber in den USA machen sehr viele Firmen bei Bewerbern erstmal nen Einstellungstest, weil sie den Abschlüßen nicht einfach so vertrauen! Sollte zu denken geben! Aber wir schweifen ab!)

Anders sieht es mit Grundschulen aus. Warum? Weil hier das Lernen nicht so über Onlinemethodik vermittelt werden kann - und vielleicht auch sollte; aber das führt eher zu Diskussion, wie früh und wie lange Kinder im Internet hängen sollten ... und ich bin hier definitiv nicht repräsentativ mit meiner eigenen "Geschichte"! Und ich frage mich, ob da auch ein wenig reinspielt, dass es in dem Alter auch noch schwieriger ist, die Kinder "im Zaum zu halten". Die meisten Kinder kapieren zwar, dass sie jetzt sich anders verhalten sollen usw. aber toll ist das ja auch nicht. Gehört ja prinzipiell dazu in dem Alter ein wenig "herumzutoben"!
Vielleicht geht es aber auch darum, dass ältere Kinder es gewöhnt sind, mehr selbstständig zu arbeiten und Dinge zu lernen. Im Grundschulalter wird vermutlich sehr viel häufiger von den Eltern mal auf die Hausaufgaben geguckt, als bei der 17 Jahre alten Tochter. (da hat man genug zu tun, ihre wechselnden Kerle zu "prüfen" ;)) bzw. ob man das nicht tut! Denn hier kommt es in der Lage vermutlich sehr darauf an, ob die Eltern dann mit ihrem Kind mal ein wenig rechnen, was schreiben, etc. und ihm weiterhin was beibringen. Oder ob da nur das Beste dafür getan wird, dass das Kind "bespaßt" ist und fertig. Das wird sich von Familie zu Familie unterscheiden. Und man kann da die übliche Diskussion starten, wie das Elternhaus die Bildungstechnische Entwicklung der Kinder beeinflußt, aber zumindest ist in der Schule (normalerweise) jemand, der da etwas Gerade rücken kann. Und in der Grundschulzeit kann da entsprechend viel getan werden, um den weiteren Weg zu beeinflussen.

Soweit mal meine Einschätzung dazu. Letzlich bin ich selbst eh weniger von der ganzen Schulsache betroffen. Aber Meinung abgeben kann man ja mal.
Ich bin gespannt, was nächste Woche bringt. Von wieder Tanzen gehen kann ich vermutlich nur Träumen. Aber vielleicht gibt es ja andere, positivere Entwicklungen!

Willkommen Corona! 12.03.2020 09:19 Uhr   #222
Corona Virus! Infizierte! Tote! Panik! Zu viel Klopapier!

Es geht zur Sache aktuell mit dem Coronavirus! Ausgangssperren sind in Italien schon aktiv, Leute fordern das auch für Deutschland usw.

Ich persönlich bin da ja Tiefenentspannt. Aber gut, ich bin auch die Typ Person, die auf der Titanic noch 2-3 Whiskies bestellt und der Band zuhört, während das Schiff untergeht! (Hat diese legendäre Person nicht überlebt???) Entsprechend seh ich das alles irgendwie relaxt. Deshalb find ich es auch schade, dass so viele Events abgesagt werden!

Als Tänzer ist man da natürlich in der Situation, dass man bei seinem Hobby sehr viel - auch engen - Kontakt mit anderen Menschen hat! Gefahr ist natürlich immer da. Wobei ich normalerweise finde, dass Tänzer eigentlich relativ gesund sind! Eben weil wohl jeder schonmal mit Erkältung sich "sportlich" bewegt und gemerkt hat, wie anstrengend es ist und wie schnell man aus der Puste ist! Bringt ja nix, Tanzen zu gehen und nach ner halben Stunde völlig Platt zu sein. Deshalb kommt es mir auch vor, dass ich sehr selten mit Leuten tanze, die irgendwie Krank sind! Das ist kein Hobby für angeschlagene Leute.

Was zur allgemeinen "Überlegung" führt, dass man doch bitte Europa mal "runterfährt". Was natürlich erhebliche Auswirkungen hat!
Und da das "so einfach" in den Raum geschmissen wird, frage ich mich, ob die Leute wissen, wie das genau Aussehen soll?

Denn natürlich müssen in so einem "Shutdown" weiterhin die ganzen Leute in der Gesundheitsindustrie - Ärzte, Krankenschwestern/-pfleger, Notärzte, ... - im Einsatz sein! Genauso Feuerwehr und Polizei! Auch möchten wir vermutlich weiterhin Strom und Wasser haben! Also entsprechend sollten die Arbeiter in den Kraft- und Wasserwerken auch zur Arbeit gehen! Und ... oh damn, meine Firma/ich haben Wasserwerke als Kunden! Wenn was dringendes passiert muss wohl selbst ich oder Kollegen "raus"! Und all diese Leute können sich ja entsprechend nicht "einbunkern"!
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Hier kurzer Einwurf:
Die "Hamsterkäufe" von Nudeln, Konserven etc. versteh ich ja noch. Aber Klopapier? Warum? Mach ich was falsch mit meinem Klopapier? So ne 10er Packung Rollen reicht bei mir bestimmt für 2 Monate! Und falls es doch ausgeht und ich nicht mehr auf die Straße kann, um neues zu besorgen, dann ist zumindest bei mir in der Wohnung eine Dusche! Habt ihr sowas auch? Denn dann geh ich kacken und halt danach meinen Hintern unter die Dusche; ähnlich eines Bidet! Warum ich da 50 Packungen daheim brauche erschließt sich mir nicht ...
Aber zurück ...
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Wie gesagt: Die Leute, die unseren Laden am Laufen halten müssen, müssen versorgt werden! Also brauchen weiterhin Nahrungsversorgung; ob über Supermärkte oder direkt müsste man gucken. Aber entsprechend brauchen wir auch Lieferanten! Die Autos müssen was Tanken, also Tankstellen sollten auch offen sein. Hier immerhin ein Vorteil, dass viele Tankstellen bereits heute des Nachts "geschlossen" sind, aber Personen da sind, die einem was durch eine Durchreiche geben. Diese Personen sind also hinter Scheibe und relativ geschützt vor irgendwelchen Kranken und Viren, die vorbei kommen!
All die wichtigen Personen müssen auch zu ihrer Arbeitsstelle kommen! Nicht alle haben Auto und Führerschein! Also müssen noch irgendwelche Öffentlichen Verkehrsmittel und/oder Taxis aktiv sein.
Oder manche dieser Personen sind vermutlich Eltern mit kleinen Kindern, die sie bisher in KiTas abgegeben haben, während sie auf Arbeit sind. Nun sollen die dicht machen? Was machen die 5jährigen Kinder dann den ganzen Tag zu Hause? Freunde? Verwandte? Oder muss doch was KiTa-mäßiges offen haben, wo die Kinder unterkommen!

... und so weiter und so fort ...

Man könnte das Spiel noch weiter spielen, wie man will. Aber nur um ein wenig zu veranschaulichen, dass wir hier einen Rattenschwanz an Dingen haben, die unsere Gesellschaft am Leben halten!
Natürlich gibt es genug Personen, die daheim bleiben können, die niemand vermisst; wie z.B. Mitarbeiter von Accenture (wobei hier möglicherweise einigen Firmen plötzlich auffällt, dass sie mehr Geld aufm Konto haben, als gedacht...) oder Genderprofessorinnen oder so ... Aber enorm viele Leute sind/müssen weiter auf der Straße! Einfach so "bleibt mal alle daheim" funktioniert nicht! Das gibt Konsequenzen, die sich viele gar nicht vorstellen, bis es passiert!

Das heißt nicht, dass man nichts machen soll und schauen was passiert. Wäre ja auch Blödsinn! Aber interessanterweise ist aktuell zu sehen, dass der viel geschmähte "gesunde Menschenverstand" bei einigen einsetzt! Was schonmal sehr hilfreich ist!

Ich fahre ja immer mit der Bahn zur Arbeit (ja, auch aktuell!) und ich merke, wie es im Zug weniger Leute sind. Und zudem kenn ich diese Jahreszeit eigentlich so, dass da während der Fahrt alle 4min jemand niest, hustet, röchelt, sich die Nase putzt, ... und aktuell ich das so gar nicht habe! Keine Ahnung, ob diese Leute halt jetzt mit dem Auto fahren oder tatsächlich, wie es sich gehört, daheim bleiben und sich auskurieren und nicht andere auf Arbeit anstecken! Viele reden ja derzeit davon, dass man Öffentliche Verkehrsmittel meiden soll, aber ich finde das sind aktuell relativ gute Verhältnisse da! Da hab ich schlimmere, "normale" Erkältungszeiten live miterlebt!

Und wenn wir tatsächlich so nen Ausnahmezustand machen. Wie lange soll der denn eigentlich anhalten? Eine Woche? Zwei? Sechs? Die meisten "Grobhamsterer" werden vielleicht 1-2 Wochen durchhalten, danach ist dann wieder rum! Was ist dann? "Pech"? Supermärkte wieder auf und alle rein für Hamsterrunde Zwei? Wie viel Erfolg hatte das dann? Das Virus wird vermutlich noch nicht weg sein! Oder hoffen wir einfach mal auf unsere Forscher, dass die nen gutes Gegenmittel zusammengestellt haben? Aktuell ist die Theorie, dass man was mögliches, hilfreiches ab April-später hat; also deutlich mehr als ein Wöchelchen! Da wird es dann langsam eng!
Oder wollen wir nur irgendwelche Krankheitsspitzen abfangen, damit unsere Krankenhäuser nicht überlasten? Was natürlich löblich ist! Ob wir das selbst so schaffen ist was anderes ...

Desweiteren so "völlig unabhängig", wenn wir tatsächlich das alles wuppen und die "Krise" durchgestanden haben und wieder zur Tagesordnung übergehen, weiß ich schon jetzt, dass ich von unseren Regierungen angepisst sein werde! Nicht wegen tun oder nichtstun während dieser "Pandemie", sondern wegen deren Reaktion danach: Merkel, Spahn und Konsorten werden sich hinstellen und groß posaunen das
"... wir das super gehandelt haben, ein Dank an die Helfer in diesen schweren Zeiten ..." und das war's!
Was ich meine: Ich wäre schwer erstaunt, wenn da irgendwer den Arsch in der Hose hätte und sagt "Hier, wir greifen mal in unser Staatssäckle und hauen mal einfach was an die Leute raus! Gehaltserhöhungen an alle Polizisten, Krankhäuser, etc.!" und den Leuten, die hier ihre Gesundheit riskiert und sich den Arsch aufgerissen haben, um alles zu schaffen auch mehr als nur "warme Worte" als Dank geben; also "harte Euro"!
DAS - also Geld - scheint ja, wie man aktuell hört, nur an irgendwelche "armen Firmen" zu gehen, die jetzt leider nimmer so viel verdienen und Leute in Kurzarbeit schicken müssen, oder bei einem "Shutdown" einfach zu sind. Die aber entsprechend NULL zur Bewältigung der Krise beitragen!
"Der Markt wird es schon richten" my ass! Und die Menschen, denen wir wirklich danken sollten, schauen in die Röhre!

Ich bin auf jeden Fall seeeehr gespannt auf die nächsten Wochen!

Neue Hüte für das Land! 29.01.2020 18:35 Uhr   #221
Ich hab hier schon über viele Dinge geredet. Aber wir wollen mal zwischendurch ein völlig anderes Thema aufmachen:
Klamotten!

Ja, richtig gehört, wir werden jetzt zum Fashionblog! (natürlich nicht :P)
Aber muss da mal meine Meinung kundtun.

Ich muss zugeben, Klamotten waren mir noch nie sehr wichtig! Als alter T-Shirt-Fan und Metalhead war entsprechende Klamotte immer recht einfach (Schwarzes T-Shirt, Jeans, fertig)! Es gab aber zwei einschneidende Punkte, wo ich begonnen habe mir da mehr Gedanken zu machen.

Zum einen natürlich das Tanzen! Erst durch das Tanzen hab ich festgestellt, wie teuer Schuhe sein können - wenn ich jetzt erstmal kurz Schuhe zu Klamotten zählen darf. Sonst/Davor war ich halt mal beim Deichmann und bin mit 40EUR rausgegangen für nen neues Paar, dass mich dann gefühlt 10 Jahre begleitet (vermutlich nicht ganz so lang). Aber Tanzschuhe ... zum einen sind irgendwelche tollen Schuhe aus Italien schnell mal über 100EUR! Und zum anderen sind die tatsächlich trotz aller Qualität einfach "höheren Belastungen" ausgesetzt. Mein aktueller Standardtanzschuh ist ein Tanzsneaker, der unter "Jazzschuh" formiert und hält so etwa 1 Jahr durch. Und selbst gegen Ende dieses Jahres sind die schon sehr mitgenommen mit Löchern und sieht eigentlich recht verranzt aus! Aber sind mega toll zum Tanzen jeglicher Tanzstile!
Der ist jetzt auch gar nicht so teuer - um die 40 EUR rum. Aber - und da geht es weiter mit den Schuhen - jetzt beim Tanzen kann man einfach den gleichen Schuh immer anziehen! Ja, ich hab den oft an, aber es gibt einfach andere Gelegenheiten und Anlässe und Kleidung (wir sind beim Thema!), wo man einfach was anderes anhaben sollte! Ich glaube ich habe aktuell 6 verschiedene Tanzpaar-Typen bei mir daheim. Da haben natürlich einige mehr, aber immerhin Und man gibt also entsprechend regelmäßig immer Geld aus. Straßenschuhe werden deutlich seltener gekauft!

Desweiteren hab ich es ja schon kurz erwähnt: Beim Tanzen kennt man mich zwar viel mit T-Shirt, aber vor allem beim Tango Argentino habe ich tatsächlich desöfteren ein Hemd an! Und auch sonst "spiele" ich mit meinem Outfit und was ich anhabe! Wobei das eher in Richtung "Es ist ne elegante Veranstaltung und ich hab nen Metal-T-Shirt an" geht und dann unbekannte Damen verwirre, dass ich "trotzdem" tanzen kann Aber auch wirklich in Anzugsrichtung hab ich vielleicht ne schwarze Hose und ein weißes Hemd an; dann passen Weiß-Schwarze Tanzschuhe dazu! Zum Glück für mich, dass so in den Farbenrichtungen das meiste Abläuft und nicht so wie bei manchen Frauen ist, die für jede Kleiderfarbe noch passende Schuhe "brauchen"!

Ansonsten habe ich vor einiger Zeit angefangen allgemein beim Tanzen immer eine Anzugshose anzuhaben! Früher war da auch sehr oft einfach mal eine Jeans. Aber Anzugshosen sind einfach allgemein viel leichter und luftiger; und beim Tanzen, wo man schwitzt, durchaus von Vorteil! Im Winter allerdings dann vom Auto oder so zur Location laufen ist dafür manchmal aber etwas frisch; zum Glück bin ich Wintermensch!

Das andere große Thema dazu ist tatsächlich, dass ich ja versuche ein wenig abzunehmen! Mein Projekt 90 - das ein wenig auf Eis liegt *hust* - hat einige Kleidungsstücke dazu gebracht, zu groß zu werden!
Interessanterweise war das erste einschneidende auch wieder "Hemden"! Denn "ohne" Bauch fand ich manche Hemden echt wie Zelte an mir! Hätten um die Hüften rum zwei von mir reingepasst (fast). Entsprechend geht man(n) mal shoppen! Und stellt fest, dass das gar nicht so einfach ist! Denn auch wenn um die Hüften weniger ist, meine Schultern sind nicht schmaler geworden! Muss also eigentlich die gleiche (Standard)Größe nehmen, wie bisher auch! Hier ist mir aber etwas aufgefallen: Und zwar gibt es extra eng geschnittene Hemdversionen. Formiert meist unter "slim fit". Und es gibt noch eine noch "extremere" Variante namens "body fit"! Und letztere trage ich zumeist ... was ja eigentlich für mich komisch vorkommt! Denn ja, Projekt90 geschafft, aber ich bin immernoch kein schlanker Kerl! Und trotzdem finde ich schmal geschnittene "body fit" Hemden richtig gut und passend an mir! Entsprechend gibt es für mich zwei "Fragen":
Zum einen, was dann wirklich schmale Leute denn so anhaben ohne "zelten zu gehen"?
Zum anderen, ob ich das "System" eines Hemdes mißverstehe und die so "gewölbt" um den Körper sein müssen und ich eigentlich viel zu enge Versionen trage, obwohl ich mich wunderbar darin bewegen kann?
Keine Ahnung, wo ich hier falsch liege oder irgendwelche "speziellen" Hemden es noch für schlanke Leute gibt, die ich noch nicht gefunden hab.

Letzteres bringt mich zum nächsten Punkt:
Und zwar ist es bei Männerhemden ja so, dass es die halt im Laden in "Standardgrößen" gibt, also S, L, XL, ... und der große Unterschied ist natürlich die Weite und Länge des Hemds, aber auch die Kragenweite! Wer also klein ist, aber nen dicken Hals hat (pun intended) muss wohl anscheinend damit Leben, dass er sich entweder mit seinem Hemd erwürgt, keinen Schlips/Fliege trägt und den obersten Knopf immer auflässt, oder halt das Hemd an den Kniekehlen endet! Ich verstehe da nicht ganz, warum die Modeindustrie da keine detaillierten Abstufungen macht? Aber was versteh ich davon schon, das wissen die entsprechenden Leute vermutlich. Muss glaub mal so nen Beautyblogger (Betonung auf die Endung) anschreiben, damit er mir das erklärt!
Das einzige Kleidungsstück, wo es das gibt ist eigentlich: Die Jeans! Länge und weite in verschiedensten Formen und Farben und jede Person findet etwas für den Unterleib, das passt! Perfekt!
Leider kann man sowas nicht über alle Beinbekleidungen sagen! Hosen mit mit dem obigen S, L, XL, ... oder in Anzugshosenrichtung gibt es "alternative" Größenbeschreibungszahlen ... die ich nie kapiere und nie weiß, was die von mir wollen und ich mal in einer alten Hose kucken muss, was ich überhaupt trage! Was soll dieser Blödsinn? Warum kann man nicht das grandiose Jeanssystem nicht überall verwenden?

Und dieser Buchstabenquatsch... sind die Zahlensysteme wenigstens einigermaßen genormt und kommt in jeglichem Laden damit zurecht (wenn man weiß, was sie bedeuten...), haben die Buchstaben keinerlei Norm! Um Beispielhaft mal wieder zu Oberbekleidung zu kommen: Ich bestelle öfters aus Amerika (bescheuerte) T-Shirts. Zwei Händler möchte ich da hervorheben, The Yetee und Fangamer. Wenn ich bei Yetee ein T-Shirt in Größe L bestelle, dann passt das soweit, aber erinnert mich dran, dass ich Sport treiben sollte! Fangamer Größe L ... da bin ich eine fast platzende Presswurst! Und T-Shirts von meinem Festival sind in L noch ein wenig weiter und auch länger als bei Yetee. Oder vor Jahren hab ich mal auf dem Kügele Volleyballturnier ein T-Shirt gekauft, XL, das ist an mir(! 186cm!) ein Nachthemd!
Hier macht jeder, was er/sie/es will! Schrecklich!

So, was machen wir jetzt daraus? Eigentlich nix... kann da wenig Einfluss nehmen! Bin nicht wirklich mit Kontakten in der Kleiderszene versorgt! Muss man halt hinnehmen! Aber ist mein Blog hier da, Lösungen zu bieten? Nö, das ist nur ne Plattform für mich, meine geistigen Ergüsse in die Welt hinaus zu lassen!
Viel Spaß damit ;)

To KoL or not to Kol? 01.10.2019 13:44 Uhr   #220
Bereits seid einigen Wochen geht es in einem Browsergame, das ich spiele, hoch her. Die Rede ist vom Spiel Kingdom Of Loathing, oder kurz "KoL". Ein Schwarz-Weiß Strichmännchen RPG. Aber ich möchte nicht zu sehr in die Details des Spiels eingehen, sondern das aktuelle drumherum. Und zwar wird der Gründer Zack "Jick" Johnson von seiner Ex-Frau - und auch (ehemaligen?) Spielerin, Phoenix - beschuldigt, dass er sie während ihrer kurzen Ehe misshandelt hätte. Zudem hätte sie ein Spieler von KoL und Freund von Jick vergewaltigt und ein weiterer Freund von ihm hat in die andere Richtung geschaut.
So mal grob Details, man kann das ab hier genauer nachlesen.

In der heutige Zeit und nach MeToo ist hier natürlich die Kacke am dampfen!
Die Community von KoL gilt als sehr offen und tatsächlich meistens recht nett und hat neben Solidaritätsbekundungen für Phoenix auch begonnen zu diskutieren, wie es mit KoL und einem selbst weiter geht. Also ob man "trotz" Jick weiter spielt oder nicht und auch, ob man weiterhin das Spiel mit einer Spende unterstützt. Letzteres machen durchaus einige, unter anderem: Ich!

Daher wollte ich meine Gedankengänge dazu mal einfach ausformulieren. Vielleicht hau ich das auf Englisch auch in das offizielle Forum rein. Aber dachte, muss das erstmal in Muttersprache verarbeiten.

Also:
Ich spiele KoL noch nicht so lange. 2 1/2 Jahre oder so. Das klingt recht ordentlich, aber KoL ist ein Spiel, wo sehr viele bereits seit über 10 Jahren dabei sind. Vielleicht entsprechend hab ich nicht wirklich so das Jick=KoL Gefühl. Ja, der hat das Spiel ins Leben gerufen usw. Aber ein wirkliches Verhältnis hab ich zu ihm nicht und weiß auch nix über ihn! Auch nichts über seine Ex-Frau! Die Leute, die ich kenne, sind die Leute aus meinem Clan oder Chat. Und die sind im Allgemeinen cool drauf! Verbinde also das Spiel mit anderen Leuten!
Wobei ich in der Richtung zugeben muss, bin ich eh relativ Schmerzbefreit, um solche Trennungen "vorzunehmen". Kommt vermutlich aus dem Metalbereich. Da gibt es durchaus einige sehr "kontroverse" Gestalten! z.B. Kann man eigentlich die Geschichte des Metals, im speziellen des Subgenres Black Metal, nicht ohne die Erwähnung von Burzum erzählen. Das der Macher hinter der "Band" (Soloprojekt) jemand umgebracht hat und inzwischen übele Rechtsradikale Parolen von sich lässt, ist etwas anderes! Vor allem, da die Musik gar nicht in die Richtung geht! Auch hier gibt es immer wieder wilde Diskussionen. Das lässt mich die Alben, die ich von Burzum habe, aber nicht verbrennen!
Aber wir schweifen ab, zurück zu meinem Browsergame!

Da gab es verschiedene Entwicklungen. Als Phoenix das publik gemacht wurde, hab ich da durch die ganzen Texte und Kommentare der anderen Spieler gelesen. Auch Phoenix hatte sich am Anfang noch in Discord zu Wort gemeldet. Und was ich mir dabei zusammengereimt habe ist, das Phoenix natürlich aufzeigen wollte, was schlimmes Jick gemacht hat, aber es klang auch so, dass sie bereit wäre, Jick zu verzeihen! In welcher Form und wie Jick das am besten machen sollte, weiss niemand, nichmal sie selbst, was sie auch zugibt. Aber diese Offenheit erstmal ist ein Punkt dafür, dass ich dem Spiel nicht einfach Tschüß sage. Weil wenn sie ihm möglicherweise verzeihen kann, dann ich auch - wobei ich hier völlig unwichtig bin!
Desweiteren kam raus, das Jick zu den Ehezeiten durchaus allgemein ein ziemlicher "Arsch" war und sein Verhalten manchmal nicht gerade "angemessen" war und gerne blöde (aka sexistisch, dreckig, ...) Sprüchen rumgehauen hat. In KoL sollen sich auch früher einige "Wortwitze" befunden haben, die schwer sexistisch und auch mal Vergewaltigungen als "Thema" hatten. Nicht lustig! Das war aber "vor meiner Zeit" im Spiel. Es gibt zwar weiterhin "sexistisch" Texte, wie den Bereich um die "Smut Orcs", wo sich so ziemlich alles um das Thema "Onanie" dreht! Aber hier bin ich als Europäer eh immer so einer, der belustigt auf die USA schaut (da kommt auf KoL und die meisten Spieler her, wobei letztere über die ganze Welt verteilt sind), die so prüde sind und nichtmal einen Nippel sehen können ohne umzufallen.
Aber ich schweife ab. Zurück zu Jick: Nach den Aussagen von Leuten, die ihn näher kennen, hat sich Jick in den letzten 10 Jahren stark gewandelt. Er verhält sich ruhiger, seine "Witze" sind nicht mehr so übel unter der Gürtellinie etc. Er ist sozusagen ein besserer Mensch geworden! Das er sich also zum positiven entwickelt hat, kann ich anerkennen! ... was andere nicht unbedingt tun! Es gibt da sozusagen drei "Kategorien":

1. Ja, er hat sich verbessert, aber noch nicht genug, um die Geschichte mit Phoenix "ungeschehen" zu machen, dass ich [Spieler] weiterspielen/zum Spiel spenden kann.
Nummer 1 kann ich honorieren, ist halt eine andere Meinung. Aber es gibt noch zwei andere und die finde ich nicht so toll!
2. Ist schon fast "Verschwörungstheorien" und dass er immer noch so ist, wie vor 10 Jahren, aber er einfach geschickter darin ist, es zu verbergen!
Das ist schon ziemlich fies. Vor allem kommen solche Rückmeldungen von Leuten, die ihn glaube gar nicht näher kennen! Mein Liebling ist aber
3. Er hat sich verbessert ... aber interessiert mich [Spieler] nicht, er war damals nen Arsch und Punkt.
Das ignoriert jegliche Verbesserung einer Person. Und das finde ich falsch!
Das hat mich auch angekotzt, als das Ganze bei MeToo in der Richtung ging! Da hat man irgendne "Berühmtheit", erzählt etwas was 20 Jahre her ist und plötzlich ist er ein Pariah! Das die Person in der Zwischenzeit sich nichts zu schulden kommen lassen hat, vielleicht sogar in "Erinnerung" an seine "Sünden" sich verbessert, Wohltätige Zwecke spendet und vielleicht sogar persönlich unterstützt, ... alles egal! Da war mal was! Punkt! Boah, wie ich das hasse!

Aber gut. Die Geschichte geht noch weiter! Und zwar wollten viele in der Community ein Statement von Jick haben, wie es aussieht und wie es weitergeht. Aber Jick hüllt sich in Schweigen und sagt nichts. Was viele stört! Ok, kann einen Stören. Aber was soll er denn sagen? Ich habe bei diesen ganzen Anschuldigungen von MeToo noch nie gesehn, dass ein "Täter" irgendwas hätte sagen können, dass alles wieder gut ist! Vielleicht "ein-zwei" Leute wären überzeugt worden. Aber deutlich mehr interessiert doch die Entschuldigung nicht! Die möchten die Person "brennen" sehen! Es gab "dank" MeToo bereits Leute, die sich wegen den Anschuldigungen umgebracht haben! Teilweise ist bekannt, dass diese Unschuldig waren! Aber interessiert die MeToo-Schreier nicht! Für die ist das nur "Kollateralschaden"!
Entsprechend hatte ich jetzt kein größeres Problem damit, dass Jick nichts sagt. Doch halt: Plötzlich kommt eine Webseite für Videogame-Nachrichten und hat ein kurzes Statement von Jick tatsächlich irgendwie bekommen. Ich zitiere es hier mal kurz:

"The allegations against me of physical abuse are false, as are all the accusations of misconduct against Kevin [Simmons] and most of the document's depictions of one-dimensional villainy. Aliah [A.M] did not work on Kingdom of Loathing except to provide feedback, and her name has been placed in that section of the game's credits, as per her request. I have made my apologies, and I wish her the best in the future."

Was mir direkt auffällt ist, dass seine "Entschuldigung" sehr spezifisch ist. So nach dem (etwas extremen) Beispiel: "Nein, ich habe die Person nicht mit einem Baseballschläger geschlagen!" ... was stimmt; es war ein Vierkantholz und kein Baseballschläger ...
Kann man kritisch sehen. Was mir aber auch in den Blick kommt ist das "one-dimensional villainy"! Das ist sehr interessant! Denn es ist bekannt - zumindest in der Forschung; die meisten Leute wissen es nicht oder wollen es nicht hören (wer es auch nicht glaubt, darf hier ein wenig herumscrollen) - das Häusliche Gewalt durchaus oft von beiden Seiten kommt! Wenn ich mal ein (noch böseres) Beispiel bringen darf: Wenn da ein Paar ist und die Frau macht den Mann immer runter, er könne nix, nichtmal den Müll rausbringen, im Bett sowieso nicht, gern mal ihn anschreit und nen Teller an die Wand schmeisst, alle Knöpfe drückt, um ihn zur Weißglut zu bekommen ... und irgendwann reicht es dem Mann und haut ihr mal eine vor die Möhre ... dann kann die Frau recht leicht auf den Mann zeigen und sagen "schau, er misshandelt mich!"! Das die Frau aber kein liebliches Blümchen ist, sondern ein perfider aggressiver Teil dieser Beziehung wird gerne ignoriert!
Das ist ja damals auch Erin Pizzey passiert! Das ist die Frau, die in England das allererste Frauenhaus eröffnet hat ... und erkennen musste, dass viele der Frauen, die da unterkamen eigentlich keinen Deut besser als ihre schlagenden Männer waren! Als sie das versuchte öffentlicht zu machen, bekam sie von Feministen(!) Hassmail und Todesdrohungen! (Hatespeech und so...)

So, diesen Schock mal aus dem Weg hatte ich ja am Anfang gesagt, dass ich die beiden nicht kenne. Daher habe ich nicht die geringste Ahnung, ob Phoenix da in der Richtung auch aggressiv wurde und es jetzt - wie Jick es darstellt - auch mal ausgeteilt hat! Die Theorie sagt aber, dass es so sein könnte!

Das macht Jicks Verhalten nicht besser, aber sorry, das lässt es durchaus in einem anderen Licht dastehen! Und ich weiss, das ist keine populäre Meinung. Aber ich bin nicht hier, um Wettbewerbe in Liebe zu gewinnen, sondern meine Gedankengänge möchte ich aufschreiben! Ich war halt noch nie jemand, der irgendwas so rein Schwarz oder Weiß gesehen hat! Ich habe mich schon immer für die Grautöne interessiert! Die Hintergründe! Die Details! Dort wird es nämlich spannend! Einfach mal 1min auf ein Thema schauen und seine finale Meinung haben kann jeder!

Puh, das muss erstmal genug sein! Auf jeden Fall:
Ich spiele weiter! Deal with it!

Neue Konsolen braucht das Land! 24.05.2019 11:14 Uhr   #219
Es Gerüchtet schon länger, dass "demnächst" von Sony und Microsoft ihre neuen Spielkonsolen vorgestellt werden sollen/werden. Zeit also mal für mich meinen Senf dazu zu geben, weil ich da Ideen habe!

Ja, ich weiss, ich besitze nichtmal eine aktuelle Konsole und nichtmal einen Fernseher (Proud Member of the PC Master Race) und werde mir daher auch keine der nächsten zulegen. Aber das hält mich jetzt nicht ab, mal Ideen einzubringen!

Ich möchte gar nicht auf die "Basispunkte" eingehen, dass die nächste Konsole halt schneller, höher, stärker sein soll/wird. Davon gehe ich aus. Es geht mir mehr um das "drumherum" und wie das alles geplant wird.
Was ich meine: Das "große Problem" für mich mit aktuellen Konsolen ist im Prinzip, dass sie PCs sind und keine Konsolen! Ich bin "Oldschool"! Für mich ist absolute Vorteil einer Konsole die Idee, dass man sie anschaltet und dann im Prinzip sofort loslegen kann mit Spielen!
Ein PC muss erstmal mühsam hochfahren und bei Spielen muss ich darauf achten, dass mein PC überhaupt geeignet dafür ist; also ob meine CPU-Rechenleistung und meine Grafikkarte das Spiel überhaupt vernünftig abspielen können. Entsprechend all der vielen PC-Aufbau-Möglichkeiten tun sich die Entwickler entsprechend schwer, dass alles gut läuft und muss Fehler "abwarten" und korrigieren und den Benutzern Patches geben. Konsolen laufen einfach, denn hier ist die Technik ja bekannt!

So, und nun haben wir halt aktuell den "Fall", dass selbst Spiele, die Konsolen-Exklusiv sind (also keine PC Veröffentlichung haben) auf der Konsole nicht wirklich sofort laufen. Sogenannte "Zero-Day-" oder "Day-One-Patches" sind benötigt! Soll heißen: Man kauft sich ein Spiel für eine Konsole und anstatt einfach das Medium einlegen und loslegen, muss man erstmal ein Update aus dem Internet laden. Und wir reden hier nicht von irgendwelchen simplen Anpassungen, nein, so ein Patch kann mal über 50 GIGABYTE (ich schreibe es zur Deutlichkeit aus) groß sein!
Gut, zugegeben, das ist eher dann der Qualität des Entwicklers zum Vorwurf zu machen. Und jaja, man kann argumentieren, dass die Spiele halt heutzutage sehr viel komplexer sind, als vor 20 Jahren und entsprechend mehr Fehler sich einschleichen können etc. Aber das ist für mich kein Grund das "Konsolenfeeling" von "einlegen, loslegen" zu verlieren. Denn damit verliert eben die Konsole gerade ihre Vorteile gegenüber dem PC!

Oh, bevor ich dazu noch weiter eingehe, weil ich "herunterladen" erwähne: Natürlich müssen sehr viele Spiele dauerhaft Online und im Internet hängen. Der "Online-Zwang" genannte "Modus" selbst für Single-Player Spiele ist ein steter Quell von Ärger. Microsoft wollte anno dazumal sogar diesen Daueronlinezustand auf ihrer XBOX One Konsolenseitig festlegen und hat erst nach einem Shitstorm klein beigegeben!
Für ältere Konsolengenerationen war das natürlich kein Problem, denn damals gab es noch kein Internet bzw. es war so langsam, dass "online gegen-/miteinander spielen" gar nicht möglich war. Das war lokalem, gemeinsamen Spielen vor dem Fernseher vorbehalten. Aber natürlich ist die "Spielepiraterie" auch ein Faktor, dass viele Spieleentwickler es gerne hätten, wenn die (hoffentlich) Spielekäufer immer Online mit einem Server verbunden sind, damit man immer prüfen kann, dass alles mit rechten Dingen vor sich geht!

Aber zurück zum Patch Download und Fehler. Es ist ja nicht so, dass ältere Spiele keine Bugs hätten. Nein, natürlich haben die welche! Speedrunner dieser Spiele nutzen die genüsslich aus! Aber damals war es halt nichts mit Patches, da mussten die Leute mit leben. Und es ging! Gab natürlich trotzdem völlig Bugverseuchte Spiele, aber diese wurden meistens auch nicht Positiv von den Leuten aufgenommen. Das es inzwischen die Spieler bei den aktuellen Konsolen so einfach mitmachen, ist eigentlich schrecklich.

Kommen wir also nun zu meiner "Lösung", bzw. meiner Idee, wie man das anders machen könnte, um zurück zu meinem erwähnten "Konsolenfeeling" zu kommen:

USB!

Also nicht unbedingt direkt USB, aber das System! Wir hätten also unsere Konsole, auf der läuft eigentlich nur ein Betriebssystem, und über einen speziellen Port (oder am besten gleich mehrere) werden irgendwelche "Sticks" eingesteckt, die das eigentliche Spiel beinhalten! Natürlich wäre das jetzt teurer, als eine DVD bzw. inzwischen Blue-Ray oder so. Aber, um beim USB-Stick vergleich zu bleiben: So ein Fingergroßer Stick mit 128 GB (also ohne Probleme geeignet, eines der aktuellen Spiele mit 50+GB Größe aufzunehmen) bekommt man selbst als "Normalperson" für unter 20 Euro. Wenn man die in entsprechenden Stückzahlen kauft, wird das gut weiter fallen!

Auf jeden Fall wäre hier die Idee: Konsole an, Stick rein, loszocken! So, wie es die Götter eigentlich immer vorgesehen haben ;)

Was? Verbuggtes Spiel braucht ein Patch? Die Konsole hat natürlich einen Internetzugang (LAN und/oder WLAN) und kann den Patch herunterladen und direkt auf dem Stick installieren! Wie Bitte? Was ist da jetzt anders, als bisher? Nun, ich würde es Optional machen! Kann auch ablehnen und mit seinem alten Versionsstand arbeiten! Bei Onlinespielen gegeneinander kann man das Update ja zur Pflicht machen; das wäre dann aber Serverseitig, wo die Version geprüft wird.

was haben wir noch so für Punkte zu bedenken?

Was hindert Leute daran, dann die Sticks dann anderen zu geben?
Nun, was hat die Leute zu Zeiten der ersten Playstation abgehalten, die Spiele einfach nem Freund zu geben? Nichts! Außer vielleicht, dass man ja selber spielen will! Wäre doch gut für den "Second-Hand Market"! Aber gut, den finden die Produzenten ja eh Scheisse. Aber entsprechend sollte es ja möglich sein, einen Stick und ein Spiel mit entsprechender Kryptographie (o.ä.) einer Konsole zu zuweisen! Einmal für eine Konsole aktiviert, kann dieser Stick nicht mehr in anderen Konsolen genutzt werden. Möglicherweise das optional für den Hersteller, denn ich denke ein ein paar kleinere Produzenten haben es vielleicht gern, wenn man hier ein Spiel weitergeben kann. Bringt ihnen ja Werbung (und da immer noch nur eine Person spielen kann, kann ja immernoch ein neuer Kauf gestartet werden).
Hier fällt mir spontan auch etwas spezielles ein, was ich gar nicht weiß, wie das bei den aktuellen Konsolen ist: Von wegen "weitergeben" mal abgesehen, aber wie ist es denn mit "mitnehmen"? Wenn wer anno dazumal ein "Konsolen-Multiplayerspiel" hatte, wie z.B. Mario Party konnte die DVD/Cartridge einpacken, zu nem Kumpel mit Konsole fahren und da dann spielen. Jetzt gibt es ja großteils die Benutzeraccounts für Playstation oder XBOX und kann zwar auch auf sein Portfolio "extern" zugreifen, aber möglicherweise muss noch was installiert werden.

Was ist mit kleinen Indies, die auf reinen download setzen (müssen) um Kosten zu sparen?
Wie wäre es, wenn man "Dummysticks" kaufen könnte? Das sind leere Sticks, die man dann mit beliebig, heruntergeladenen Spielen "bestücken" kann! Hier können also Indies weiterhin reinen Download anbieten und trotzdem hat man das Spiel immer verfügbar und transportabel!

Was mich zu einem weiteren, möglichen Punkt bringt:
Während die Sticks so "normal" einfach wie ein USB-Stick aussehen könnten, könnte es extra, spezial Versionen geben! z.B. für irgendwelche Collector Edition. Hier wären dann die "Sticks" irgendwelche Figuren aus dem Spiel oder ähnliches. Würde dann vielleicht ähnlich wie die Amiibo Figuren aussehen. Möglicherweise wären in diesen Sticks auch spezielle Bits gesetzt, dass man im Spiel irgendwelche besondere Kleidung oder so bekommt. Stichwort "Custom Avatar" oder so.
Oder für die "freien Sticks" könnte man das auch machen, so eine Art "Sammlerspaß". Ähnlich Funko Pop Figuren (ich lese gerade auch auf deren wiki Seite, dass die auch USB-Sticks machen ... win-win!?)
Zusammenhängend wäre ja da auch viel Platz für "Zusatzleistungen". Man braucht ja auch vielleicht etwas, wo man die Sticks aufbewahrt, wenn man sie nicht benutzt. Einfache Sticks kann man zwar irgendwo hinlegen; schöner wäre aber natürlich, wenn man irgendeine "Platte" hätte, in die man sie stecken könnte und so seine Sticks/Figuren toll im Regal oder in einer Vitrine präsentieren kann!
Oder warum ein Spiel pro Stick beschränken lassen!? Lasst eine "große Festplatte" machen, die man mitnehmen kann, wo ein Großteil der Sammlung drauf sind!

Das wären soweit meine Ideen für eine neue Konsole!
Die Chancen, dass wir so eine Konsole erhalten liegt vermutlich im Promillebereich. Aber man wird ja mal träumen dürfen, oder? :)

Ein paar Geschichten und Vergangenheit... 27.09.2018 09:57 Uhr   #218
Vermutlich habt ihr es nicht mitbekommen, und war eigentlich auch recht lächerlich, ich möchte euch aber trotzdem davon erzählen!
Und zwar soll nächstes Jahr eine neue Batwoman Serie veröffentlicht werden. Ist noch nicht so viel bekannt, aber zumindest soll die Schauspielerin Ruby Rose die Hauptrolle übernehmen. Allerdings kam es nach der Ankündigung zu der erwähnten, langweiligen Story, dass Ruby vorgeworfen wurde, dass sie völlig unpassend für die Rolle wäre. Es endete damit, dass sie ihren Twitteraccount löschte.
Nun, was waren denn die Vorwürfe? Anscheinend finden einige, dass sie nicht lesbisch und jüdisch genug wäre!
Warum überhaupt das? Nun, die Geschichte von Batwoman hat ursprünglich gar nichts damit zu tun. Als der Charakter 1956 in das Comicuniversum eingeführt wurde, war sie sehr weit davon entfernt, Lesbisch (und Jüdisch) zu sein, sondern wurde im Prinzip als "Liebesbeziehung" zu Batman eingeführt. Denn es gab damals Diskussionen darüber, ob Batman schwul wäre und zu damaligen Zeiten ging das gar nicht! Daher: Batwoman!
Allerdings war sie (und auch andere Charaktere aus dem Batmanuniversum) recht simpel und ohne tiefgang dargestellt und natürlich gab es Fans, aber sie führte ein Schattendasein und wurde sogar aus dem "Cast" getilgt.
Doch irgendwer meinte 2006, man müsse Batwoman wieder aufleben lassen! Allerdings jetzt halt Jüdisch und Lesbisch, um Minderheiten zu repräsentieren. Gab damals auch stress darüber. Aber das mal ignorierend. Doch wie macht man eigentlich, dass ein Charakter einfach so Lesbisch bzw. noch komplexer, Jüdisch, wird? Nun, es ist einfach wer anderes! Die original Batwoman war mit "bürgerlichem Namen": Kathy Kane. Die "Neue": Kate Kane. Ja, sehr originell...
Aber egal. Auf jeden Fall ist Ruby Rose nicht jüdisch und anscheinend reicht es nicht im Teenageralter sein "Coming Out" zu haben (ja, Ruby Rose ist Lesbisch und engagiert sich seit Jahren für LGBT Rechte!). Anscheinend muss man explizit noch aufhören die Beine zu rasieren und sich seine Haare Blau färben </vorurteile>.
Wobei die Ursprungsfrage eigentlich sein sollte: Warum interessiert das überhaupt im geringsten? Denn, ich weiss ja nicht, ob ich da komisch bin, aber für mich sind Schauspieler Personen, die (hoffentlich) sehr gut darin sind, Personen darzustellen, die sie nicht sind! Natürlich gibt es irgendwelche Kriterien, die wichtig sind, um eine Rolle zu bekommen. z.B. wenn ein Film über das 3. Reich gedreht werden soll und neben den entsprechend gecasteten blonden, blauäugigen SS-Soldaten soll Will Smith den Hitler darstellen ... öhm ja, nein, das passt nicht!
Aber das sind äußerliche Merkmale! "Lesbisch"!? Das kann man ja wohl spielen! Selbst wenn Ruby nicht lesbisch wäre, es wäre wohl nicht die erste Schauspielerin in der Geschichte gewesen, die eine andere Frau küsst. Oder auch das bei einem Mann-Frau paar die Leute sich küssen, ohne sich eigentlich zu mögen. Und auch Masel Tov wird ein Schauspieler mal öfters einwerfen können, auch wenn er Katholisch ist oder so. Das wird eben geschauspielert! Das ist die Idee der Schauspielerei! Etwas anderes darstellen!
Daher ist die "Idee", dass eine Schauspielerin schon vor der Rolle sämtliche "internen" Eigenschaften eines Charakters haben sollte eigentlich völlig bescheuert und neben der Spur!

Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus. Im Gegensatz zu sonst, wo ich irgendwie versuche einen "Flow" zu halten, möchte ich zurück kehren zu der Batwoman Geschichte. Denn da ist etwas worauf eingehen möchte. Nämlich die "Geschichtsveränderung". Ein wenig ist das:
"So, hier haben wir etwas geschrieben!"
"Oh mist, das war nicht so gut!"
"Lass uns das ganz schnell vergessen und vernichten!"
"Ok, eignetlich ist das Thema vom Tisch, aber lass uns das nochmal machen, diesesmal richtig!"

Anstatt mit irgendwelchen "Kniffen" oder "Ereignissen" den alten Batwoman Charakter zu "retten", wird einfach was neues eingeführt. Man kann vielleicht schon froh sein, dass die Storyline tatsächlich eine neue Person einführt und nicht was ala "So, Batwoman war jetzt 30 Jahre im Dschungel und ist jetzt zurück, aber hat sich sehr geändert..." und Leute hätten "Habt ihr sie noch alle?" gefragt. Aber das "wichtige" ist der zweite "Punkt": man hat einen "Fehler" gemacht. Und den möchte man jetzt ausbügeln. Soweit so langweilig. Allerdings hat das jetzt nicht das Gefühl von "Ok, wir haben einen Fehler gemacht. Hier, das war falsch. Wir machen das jetzt ab sofort so!", sondern eher "Hier ist alles Neu! ... was? Da war mal was in der Vergangenheit? Vergesst es, alles falsch, jetzt haben wir die einzig wahre Batwoman!"
Man soll also die Geschichte und Vergangenheit am besten vergessen. Nur "das Neue" ist wichtig und richtig!

Und ich frage nun: Warum?

bzw. wir gehen in meinem Text nochmal einen Schritt zurück und zur ersten Zeile. Da meinte ich, dass ihr von der Story vermutlich nichts mitbekommen habt. Wir versuchen es mit einer weiteren Story, die vermutlich auch untergegangen ist! Und zwar kennen vielleicht so einige die Serie Unsere kleine Farm, also die Fernsehserie. Im Original "Little House on the Prairie" basiert diese Serie auf den autobiografischen Büchern von Laura Ingalls Wilder. Sie beschreibt da in der Serie, wie sie auf ihrer Familienfarm Ende des 19. Jahrhunderts gelebt hat. Die Bücher sind als Kinderbücher veröffentlicht und weltweit bekannt und beliebt.
Aufgrunddessen wurde auch 1954 der "Laura Ingalls Wilder Award" eingeführt, der von der Association for Library Service to Children (ALSC) Vereinigung an Autoren und Illustratoren in der Kinderbücherwelt verliehen wird. Erster Preisträger 1954 eben Laura Wilder. ... also bis Juni diesen Jahres! Einstimmig wurde von den Verantwortlichen bei ALSC der Preis in Children's Literature Legacy Award umbenannt und die ursprüngliche Namensgeberin von der Liste der Preisträger gestrichen!
Was war passiert? Nun, anscheinend hat irgendwer mal die Bücher gelesen (hui...) und festgestellt, dass da rassisstische Stereotype vorkommen. Naja, es ist autobiographisch und es war 1880 ... aber scheint egal zu sein. In einer Ankündigung zu dieser Änderung wird genau das erwähnt:
Some will argue that at the time she wrote the books, things like blackface and stereotyping weren't seen as wrong. But, of course, African Americans and Native peoples knew them to be wrong.
Auch einige "rassisstische Auszüge" aus den Büchern sind beschrieben. Also Achtung, nicht in Ohnmacht fallen, vor so geballter Nazischeisse! ...

Vielleicht bin ich ja komisch, aber der Kontext IST wichtig!
"Wir" bezahlen hundertausende Historiker und Archäologen, die sich durch alte Gräber und halb-zerstörte Schriftstücke wühlen, nur um rauszufinden, wie Leute "damals" gelebt haben. Und recht oft kann man sagen: Nicht so gerade Politisch Korrekt, was die da so damals gemacht haben... Aber es interessiert uns nicht. Es ist eher so: "Aha, interessant! Man, waren das Wilde! Schön, das wir diese Zeiten hinter uns gelassen haben!"
Es ist also eine Entwicklung! Und warum auch immer ist das bei "aktuelleren Ereignissen" nicht so! Da ist alles böse und muss möglichst aus den Augen und aus dem Sinn gehen, denn geht ja gar nicht!

Warum?

Es ist ja ein altes "Sprichwort": "Die Vergangenheit kann man nicht ändern!"
Anscheinend wird das hier versucht. Natürlich sind pöse Dinge passiert, oder geschrieben worden, oder gezeigt worden, ... aber "damals" war es halt ganz normal.
Die Pyramiden wurden von Sklaven errichtet, die da vermutlich zu hunderten und tausenden gestorben sind. Wann genau kommt der Aufruf, die Pyramiden doch mal einzureissen, da sie nur ein Symbol der Unterdrückung von Sklaven und anderen Völkern sind? Oder warum haben die Pyramiden einen besseren Status als ein Buch von 1930 rum?

Zu meinen Zeiten bei der Piratenpartei haben wir ja gegen Überwachung gekämpft (heute eigentlich immer noch, denn es wird immer schlimmer...). Wir haben da gerne das Buch 1984 "zitiert", weil ja hier mit dem "Großen Bruder" eine vollständige Überwachung gewährleistet ist und wir sowas nicht haben wollten. Ein weiterer, wichtiger Punkt in diesem Buch der Kontrolle der "Partei" hier ist die Kontrolle der Vergangenheit. Dinge, die der aktuellen, herrschenden Meinung entgegenstehen werden getilgt und Informationen werden verändert.
Machen wir das gerade auch so in der Realität? "Unbequeme", vergangene Dinge möglichst verstecken und Personen, die etwas "falsches" gesagt oder geschrieben haben müssen Öffentlich gebrandmarkt werden! Auch wenn es Jaaaahre zurück liegt und damals kein Schwein gepfeift hat. Dabei ist es in der Gerichtsbarkeit über die ganze Welt ziemlich üblich, dass Gesetze nicht Rückwirkend sind. Aber wir sind hier ja außerhalb von Gerichtsbarkeit, sondern "Öffentliche Meinung"...

Ein ähnliches Beispiel wäre ja auch die Änderung von Die Kleine Hexe. "Wort" des Anstoßes ist ja das "Negerlein". Ja, ich habe gerade dieses Wort genutzt! Problem damit? Dann bitte erstmal die berühmte "I Have A Dream" Rede von "unglaublich bekannten Rassisten" Martin Luther King lesen und danch unterhalten wir uns darüber, ob man "Neger" sagen darf! Oder ist hier plötzlich der Kontext wichtig?

Ich möchte halt gerne, dass man in die Geschichte schaut und sieht was passiert ist und wie es sich entwickelt hat. Und möchte nicht von widersprüchlichen Informationen verwirrt werden, was wie wann war!? Ich hatte mal in einem Text erwähnt, dass vor dem Buchdruck Leute, die Bücher kopiert haben, gerne mal Texte angepasst haben, wie es ihnen gefällt und man dadurch nie genau wusste, was denn wirklich da stand. Und dass der Buchdruck endlich es schaffte, dass Texte 1:1 kopiert wurden. Nun sind wir wieder "vor" dem Buchdruck und wissen nie, was denn in einem Buch drin stand! Wenn wir drei Bücher mit dem gleichen Titel vom gleichen Autor und grundsätzlich gleichem Text vor uns haben, der aber in einigen Stellen unterschiedlich ist... woher sollen wir wissen, was der Urspungsgedanke denn war? Was wurde gändert, weil es irgendwem nicht gefallen hat?
Ein Schrecklicher Gedanke!

Baden in Blut 2018 - Review 08.08.2018 20:12 Uhr   #217
Nachdem letztes Jahr aus "Gründen" mein Bericht über das Baden in Blut Festival ausfallen musste, gibt es dieses Mal aber wieder Futter zum Lesen und gucken! Hat ein wenig gedauert, Sorry, aber endlich ist es Online!

Wen mein Geschreibsel nicht interessiert:
Hier geht es zu den Bildern der Bands
und
Hier geht es zu Bildern vom Festival allgemein

So, aber unter "mehr" findet ihr meinen Bericht!

My precious! 30.06.2018 17:42 Uhr   #216
Don't be fooled!

FAKE
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ORIGINAL!
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